Forschung im Bereich Offshore-Windenergie

Die Offshore-Windenergie bietet im Vergleich zu Standorten an Land den Vorteil höherer Windgeschwindigkeiten und damit auch höherer Windstromerträge. Die Errichtung von Offshore-Windparks in deutschen Gewässern findet auf hoher See und damit in großen Entfernungen zur Küste statt. Die größeren Wassertiefen und die Umwelteinflüsse am Standort stellen besondere Anforderungen an die Technik. Die Forschung muss sich daher mit den Einsatzbedingungen für Anlagen und technische Komponenten befassen und Lösungen entwickeln, die eine hohe Betriebssicherheit für WEA auf der offenen See gewährleisten können.

Für die Integration der Offshore-Windenergie in die Naturräume von Nord- und Ostsee ist eine ökologische Begleitforschung ein entscheidender Baustein. Dabei werden vor allem die Einflüsse bei Errichtung und Betrieb der Anlagen auf die Meeresumwelt erforscht, so dass negative Auswirkungen möglichst minimiert werden können.

Auf Bundesebene werden im Rahmen der öffentlichen Forschungsprogramme entsprechende Forschungsvorhaben initiiert und unterstützt, um die Sicherheit und Verträglichkeit des Offshore-Ausbaus zu gewährleisten. Mit der Zeit haben sich zentrale Forschungseinrichtungen herauskristallisiert, in denen wesentliche Kompetenzen zum Thema Offshore-Windenergie gebündelt werden.