Beteiligung

Hohe Investitionsvolumina fördern Kooperationen

Aufgrund der hohen Investitionskosten ist die Finanzierung von Offshore-Projekten eine der zentralen Herausforderungen bei der Realisierung von Offshore-Windparks. Da einzelne Unternehmen oft nicht in der Lage sind, die Kapitalkosten alleine zu tragen, schließen sie sich mit anderen Unternehmen zu Konsortien zusammen. Ein Beispiel ist das Pilotprojekt alpha ventus, das durch ein Konsortium der Energieversorger EWE, E.ON und Vattenfall umgesetzt wurde.

Stadtwerke favorisieren Beteiligungsmodelle

Eine weitere populäre Finanzierungsmöglichkeit bieten Beteiligungsmodelle. Neben dem Ziel der Kapitalakkumulation verfolgen die Initiatoren der Projekte außerdem das Ziel, das Investitionsrisiko auf viele Investoren zu verteilen. Dadurch wird das Risiko für den Einzelnen reduziert und die Bereitschaft für eine Beteiligung steigt. Bei den bereits bekannten Beteiligungsmodellen von Offshore-Windparks steht insbesondere die Organisation von Stadtwerken in Beteiligungsgesellschaften im Vordergrund. Mittlerweile sind immer mehr Stadtwerke an der Beteiligung an Offshore-Projekten interessiert, da es für sie eine gute Möglichkeit bietet, ihr Stromerzeugungsportfolio umweltfreundlicher zu gestalten und gleichzeitig in rentable Projekte zu investieren.

Ein Vorzeigeprojekt für den Bereich der Stadtwerke-Beteiligungen stellt der Ostsee-Windpark Baltic 1 von EnBW dar. An dem Projekt sind 19 Stadtwerke beteiligt und halten insgesamt 49,7 Prozent an dem Projekt.