Nationale Ausschreibungen und Ergebnisse

Ausschreibungen und Ergebnisse für Windenergieanlagen auf See

Die Bundesregierung hat sich zum Ziel gesetzt, die installierte Leistung von Windenergieanlagen auf See ab dem Jahr 2021 bis zum Jahr 2030 auf insgesamt 15 Gigawatt zu steigern. Um dieses Ziel kostengünstig zu erreichen, wird auch die Höhe der Vergütung für Offshore-Windenergieanlagen durch Ausschreibungen ermittelt. Grundlage hierfür ist das Windenergie-auf-See-Gesetz (WindSeeG) (Quelle: S. 53, Bundesgesetzblatt), das ebenfalls zum 1. Januar 2017 in Kraft getreten ist. Es verzahnt zudem für Wind auf See Flächenplanung und Raumordnung, Anlagengenehmigung, EEG-Förderung und Netzanbindung besser und kosteneffizienter miteinander.

Die BNetzA hat am 30. Januar 2017 die erste Ausschreibung für Offshore-Windenergieanlagen bekannt gegeben. Die Ausschreibung umfasste ein Volumen von 1.550 Megawatt (MW). Gebote konnten bis zum 3. April 2017 bei der BNetzA abgegeben werden. Der nächste Gebotstermin ist der 1. April 2018.

Die folgende Tabelle gibt einen Überblick über die Ergebnisse der ersten Ausschreibung für Offshore-Windenergieanlagen nach dem WindSeeG:

Ausschreibungen 2017Windenergieanlagen auf See
Gebotstermin1. April 2017
Anzahl der bezuschlagten Gebote4
bezuschlagtes Gebotsvolumen1.490 MW
Niedrigster Zuschlagswert0,00 ct/kWh
Höchster Zuschlagswert6 ct/kWh
Durchschnittlicher Zuschlagswert (mengengewichtet)0,44 ct/kWh

Weitere Details zum Ausschreibungsergebnis können Sie der Internetseite der Bundesnetzagentur entnehmen.