Pressemitteilung
20.02.2017

Sonnige Aussichten: Staatsekretär Baake eröffnet die 1. Vollversammlung der Photovoltaik-Sparte im Forschungsnetzwerk Erneuerbare Energien

Rund um den Globus setzen immer mehr Staaten auf die Nutzung der Sonnenenergie. Die weltweit installierte Photovoltaik-Kapazität ist 2016 auf das Rekordniveau von rund 295 Gigawatt angewachsen, Tendenz steigend. Auch in Deutschland trägt die Photovoltaik entscheidend zum Gelingen der Energiewende bei. Die Entwicklung und die strategischen Forschungsschwerpunkte der Photovoltaik sind Thema der 1. Vollversammlung der Photovoltaik-Sparte des Forschungsnetzwerks „Erneuerbare Energien“ in Berlin.

Photovoltaikanlage; Quelle: iStock.com/milosradinovic
© iStock.com/milosradinovic
Photovoltaikanlage

Rund um den Globus setzen immer mehr Staaten auf die Nutzung der Sonnenenergie. Die weltweit installierte Photovoltaik-Kapazität ist 2016 auf das Rekordniveau von rund 295 Gigawatt angewachsen, Tendenz steigend. Auch in Deutschland trägt die Photovoltaik entscheidend zum Gelingen der Energiewende bei. Die Entwicklung und die strategischen Forschungsschwerpunkte der Photovoltaik sind Thema der 1. Vollversammlung der Photovoltaik-Sparte des Forschungsnetzwerks „Erneuerbare Energien“ in Berlin.

Staatssekretär Baake: „Die Photovoltaik ist eine der tragenden Säulen der Energiewende. In der Vergangenheit haben Forschung und kontinuierliche Entwicklung zu einer kaum geahnten Kostendegression beigetragen. Künftig wird der systemische Ansatz in der Forschung immer wichtiger, damit die Integration der Photovoltaik in das Stromsystem, in die Industrie und in Gebäuden gelingt.“

Rund 120 Tagungsteilnehmer aus Forschungseinrichtungen, Industrie und Politik informieren sich heute und morgen über die aktuellen Entwicklungen bei der Systemtechnik, bei technologischen Aspekten, aber auch beim Anlagenbau und der Komponentenherstellung. In verschiedenen Arbeitsgruppen wird der Forschungsbedarf diverser Technologien und Verfahren intensiv beleuchtet und diskutiert. Die Ergebnisse sollen in den nächsten Monaten für eine programmatische Neuausrichtung der Energieforschung in den Konsultationsprozess zu einem neuen Energieforschungsprogramm genutzt werden.

Ohne technologische Innovationen ist die Umstellung unserer heutigen Energieversorgungsstruktur auf ein nachhaltiges System nicht denkbar. Innovationen können aber nur aus einem hohen Niveau von Forschung und technologischer Entwicklung entstehen. Die Energieforschung und der schnelle Transfer ihrer Ergebnisse in die Praxis sind daher zentrale Elemente der Energiepolitik.

Die „Forschungsnetzwerke „Energie“ verstehen sich als Schnittstelle zwischen Politik, Wirtschaft und Wissenschaft. Mittlerweile bestehen Netzwerke in sieben Forschungsschwerpunkten, z. B. zu Gebäuden und Quartieren oder zu Stromnetzen. Aktueller Schwerpunkt der Maßnahmen in den Netzwerken ist die Vorbereitung eines neuen Energieforschungsprogramms. Die Photovoltaik ist Bestandteil des Forschungsnetzwerks „Erneuerbare Energien“, das im April 2016 gegründet wurde.

Weitere Informationen zum Forschungsnetzwerk Erneuerbare Energien: www.forschungsnetzwerk-energie.de/erneuerbare-energien

Weitergehende Informationen zur aktuellen Energiepolitik finden Sie im alle zwei Wochen erscheinenden Newsletter "Energiewende direkt"