Biomasse-Verordnung (BiomasseV)

Die Biomasse-Verordnung regelt für den Anwendungsbereich der Vergütungsregelungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), welche Stoffe vergütungsrechtlich als Biomasse anerkannt werden, welche technischen Verfahren zur Stromerzeugung aus Biomasse in den Anwendungsbereich des EEG fallen und welche Umweltanforderungen bei der Erzeugung von Strom aus Biomasse einzuhalten sind. Sie trat am 28 Juni 2001 in Kraft. Sie wurde zum 18. August 2005 sowie im Zusammenhang mit dem EEG 2012 und 2014 umfassend novelliert.

Die BiomasseV enthält sechs Paragrafen. In § 2 Abs. 2 und Abs. 3 BiomasseV wird definiert, was Biomasse im rechtlichen Sinn darstellt (anerkannte Biomasse).  § 3 BiomasseV enthält in einer Aufzählung, welche Stoffe nicht zu Biomasse im Sinne der Verordnung zählen (u.a. Torf, Papier, Pappe, Textilien - insgesamt 11 Stoffe). § 4 weist die technischen Verfahren aus, die derzeit für die Erzeugung von Strom aus Biomasse rechtlich anerkannt sind.

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