Steigen Sie um auf erneuerbare Wärme, die Zukunft gehört den regenerativen Energien. Förderung erhalten Sie aus dem Marktanreizprogramm. mehr

In 2012 sind für die Förderung von erneuerbaren Energien zur Wärmeerzeugung aus den beiden größten Programmteilen des Marktanreizprogramms zum Einen 144 Mi-o. Euro für Investitionszuschüsse überwiegend an Privatpersonen über das Bundes-amt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und zum Anderen 131 Mio. Euro für Tilgungszuschüsse und Zinsverbilligungen zu Darlehen an gewerbliche und kommunale Investoren im „KfW-Programm Erneuerbare Energien Premium“ aus-gezahlt worden. Insgesamt wurde im Marktanreizprogramm 2012 durch den Einsatz von Fördermitteln in Höhe von über 300 Mio. Euro ein Investitionsvolumen von 1,33 Mrd. Euro ausgelöst.
Im Programmteil der Investitionszuschüsse für kleinere Wärmeanlagen in bestehen-den Gebäuden (BAFA-Teil) wurden in 2012 insgesamt 74.779 Maßnahmen gefördert, das sind 26 Prozent mehr gegenüber dem Vorjahr (2011: 59.387). Von den geförder-ten Anlagen 2012 entfällt der überwiegende Anteil auf 37.645 Solarthermieanlagen sowie 30.635 Biomassekessel, gefolgt von 4.919 Wärmepumpen und weiteren Maß-nahmen. In 2012 sind im BAFA-Teil 66.920 neue Anträge eingegangen.
Im Programmteil KfW für Anlagen im größeren Leistungsbereich sowie für Wärme-netze und Wärmespeicher, die aus erneuerbaren Energien gespeist werden, sind in 2012 insgesamt 2.724 Darlehen mit einem Volumen von rund 365 Mio. Euro zuge-sagt. Dabei entfallen 1.827 (67 Prozent) der zugesagten Darlehen 2012 auf Wärmenet-ze, weitere 580 Darlehen (21 Prozent) auf große Biomasseanlagen, gefolgt von 184 Wärmespeichern, 83 großen solarthermischen Anlagen und weiteren Maßnahmen. In 2012 sind im KfW-Teil 2.336 neue Anträge eingegangen.
BMU, Referat E II 4
Ergänzende Informationen zu den neuen Förderrichtlinien vom 20. Juli 2012 Am 15. August 2012 treten neue Förderrichtlinien für das Marktanreizprogramm für erneuerbare Energien in Kraft. Die "Richtlinien zur Förderung von Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energien im Wärmemarkt" vom 20. Juli 2012 enthalten die alljährlichen Anpassungen an die Marktentwicklung und verbessern zudem etliche Förderungen. Die technischen Förderanforderungen wurden an verschiedenen Stellen an den aktuellen Stand angepasst bzw. konkretisiert. mehr