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Stand: April 2009


"Offshore-Windenergie - maritimer Wachstumsmarkt für Energie, Klimaschutz und Arbeit"
der 6. Nationalen Maritimen Konferenz
am 30. März 2009 in Rostock

Im Rahmen des Workshops V wurden die aktuelle Situation der Offshore-Windenergie und deren Potenziale als maritimer Wachstumsmarkt für Energie, Klimaschutz und Arbeit unter Moderation von Dr. Urban Rid, Abteilungsleiter im Bundesumweltministerium diskutiert und darauf aufbauend zentrale Handlungsempfehlungen entwickelt und vorgestellt. Die Ergebnisse es Workshops hat Thorsten Herdan, Vizepräsident der Stiftung Offshore-Windenergie im Rahmen des abschließenden Plenums der 6. Maritimen Konferenz vorgetragen.

Ausgangssituation 2009

Deutschland bietet mit dem Ziel von 25.000 MW installierter Offshore-Leistung bis 2030 ein erhebliches Potenzial für die Bereiche Arbeitsplätze, Energieversorgungssicherheit und Klimaschutz. Vom Ausbau der Offshore-Windenergie profitieren insbesondere die maritime Wirtschaft, die Küstenstandorte und deutschlandweit der Maschinen- und Anlagenbau.

Mit der begonnenen Realisierung des Offshore-Testfelds alpha ventus in 2008 und der Fertigstellung im Sommer 2009 ist ein wesentlicher Meilenstein in der Entwicklung erreicht. Die hier gemachten Erfahrungen sind die Basis für die weitere Offshore-Entwicklung in Deutschland. Das Bundesumweltministerium hat ein breit angelegtes Forschungsprogramm aufgelegt, mit dem die Entwicklung begleitet und bewertet wird und Anstöße für weitere Verbesserungen gegeben werden.

Das Ausbauziel von 25.000 MW für 2030 ist realistisch, wenn ab 2009/10 neben dem Offshore-Testfeld alpha ventus auch der Einstieg in den Bau der ersten kommerziellen Windparks gelingt.

Zentrale Ergebnisse des Workshop V

Die zentralen Handlungsempfehlungen des Workshops liegen in den Bereichen:

  1. Sicherstellung von Netzanschlüssen für Offshore-Windparks
  2. Ausbau der Hafeninfrastruktur und Vernetzung der maritimen Wirtschaft mit der Offshore-Windenergiebranche
  3. Sicherheitskonzept Deutsche Küste
  4. Schließung von Finanzierungslücken durch das Konjunkturprogramm II
  5. Monitoring durch die Bundesregierung
  6. Forschung
  7. Raumordnung und Genehmigungsregime

Ausführliche Informationen zu den Handlungsempfehlungen können sie dem Ergebnispapier des Workshops V "Offshore-Windenergie - maritimer Wachstumsmarkt für Energie, Klimaschutz und Arbeit" entnehmen.

Ergebnispapier des Workshops


Impulsvorträge

Folgende Impulsvorträge wurden im Rahmen des Workshops gehalten:



1. Jens Peter Molly, Deutsches Windenergieinstitut (DEWI)

"Kapazitätsbedarf und Engpässe für die Offshore-Windenergienutzung"


2. DirProf Christian Dahlke, Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH)

"Meilensteine der Projektrealisierung aus Sicht der Genehmigungsbehörde"


3. Jörg Kuhbier, Vorsitzender des Vorstandes der Stiftung Offshore-Windenergie

"Schlussfolgerungen aus den Erfahrungen des Offshore-Testfeldes alpha-ventus"


4. Direktor Christof Stein, Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW)

"KfW-Sonderprogramm"


Besetzung des Podiums

Dr. Werner Brinker, Vorstandsvorsitzender EWE AG

Christian Nath, Vice President Germanischer Lloyd Industrial Services GmbH

Hans Kahle, technischer Außendienstleiter F+Z Baugesellschaft mbH

Martin Fuchs, Vorsitzender der Geschäftsführung E.ON Netz GmbH

Christof Stein, KfW-Bankengruppe, Direktor Christof Stein

Einar Broenlund, Vorsitzender der Geschäftsführung WADAN Yards Group AS

Dr. Wolfgang Preibisch, Unterabteilungsleiter Raumordnung und Baurecht, BMVBS

Thorsten Herdan, Vizepräsident der Stiftung Offshore-Windenergie


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