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StartseiteStand: Febuar 2011
Kurz- und langfristige Arbeitsplatzwirkungen des Ausbaus der erneuerbaren Energien in Deutschland
Der Ausbau der erneuerbaren Energien (EE) in Deutschland hat auch erhebliche Wachstums- und Arbeitsplatzeffekte. Das zeigt eine mehrjährige Studie, die das Bundesumweltministerium (BMU) 2008 an ein Team renommierter Forschungsinstitute unter Federführung der Gesellschaft für Wirtschaftliche Strukturforschung (GWS) vergeben hat. Die bisherigen Arbeitsergebnisse der Untersuchung, die noch bis Mitte 2011 läuft, wurden jetzt in einem gut 200 seitigen Bericht zusammengefasst. Dieser fundiert und ergänzt die BMU-Broschüre
"Erneuerbar Beschäftigt!", in der bereits im Oktober 2010 erstmals wesentliche Ergebnisse des Vorhabens veröffentlicht worden waren und die mittlerweile in einer zweiten, aktualisierten FAssung vorliegt.
Auf Grundlage fundierter Primärerhebungen und einer fortentwickelten, modellgestützten Analyse bestätigt die aktuelle Untersuchung die Grundaussagen früherer Studien. So stieg der gesamte Beschäftigungsbeitrag der erneuerbaren Energien in Deutschland bis Ende 2009 auf rund 340.000 Arbeitsplätze an. Dies ist mehr als eine Verdoppelung gegenüber 2004 (rund 160.000 Arbeitsplätze). Bis 2030 kann sich die Brutto-Beschäftigung demnach auf mehr als eine halbe Million Beschäftigte weiter erhöhen. Umfangreiche Modellrechnungen zeigen, dass im gleichen Zeitraum auch die Nettobeschäftigungswirkungen der erneuerbaren Energien in Deutschland in nahezu allen analysierten Szenarien positiv sind.
Aktuelle Abschätzungen für die Brutto-Beschäftigung durch erneuerbare Energien in Deutschland im Jahr 2010 sollen bis Ende März vorliegen und veröffentlicht werden.
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