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Stand: September 2010



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Potentialermittlung für den Ausbau der Wasserkraftnutzung in Deutschland

Eine bundesweite Untersuchung "Potentialermittlung für den Ausbau der Wasserkraftnutzung in Deutschland als Grundlage für die Entwicklung einer geeigneten Ausbaustrategie" des Bundesumweltministeriums hat ergeben, dass die Stromerzeugung aus Wasserkraft langfristig um etwa 3,5 TWh gesteigert werden kann, insbesondere durch die Modernisierung und die Erweiterung bestehender Anlagen und durch vereinzelten Neubau von Anlagen an bestehenden Querbauwerken.

Dabei muss sich die Leistungssteigerung an bestehenden Wasserkraftanlagen einerseits lohnen, andererseits darf sie nicht zu Lasten der Gewässerökologie gehen. Im Gegenteil, die Berücksichtung gewässerökologischer Anforderungen muss integrativer Bestandteil einer Anlagenmodernisierung sein. Das Erneuerbare-Energien-Gesetz setzt hierfür gezielte Anreize, denn es bietet für Anlagenbetreiber, die ihre Anlage modernisieren und dabei eine wesentliche ökologische Verbesserung nachweisen können eine höhere Vergütung. So kann Wasserkraft in Deutschland dauerhaft auf hohem Niveau genutzt und maßvoll ausgebaut werden.


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