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StartseiteStand: 30.03.2011
Zweite Verordnung zur Änderung der Systemdienstleistungsverordnung
PDF vom Bundesanzeiger
Veröffentlicht im Bundesgesetzblatt Jahrgang 2009 Teil I Nr. 46, ausgegeben zu Bonn am 29. Juli 2009, S. 2174.
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Hintergrund:
Am 30. März 2011 hat das Bundeskabinett die Zweite Verordnung zur Änderung der Systemdienstleistungsverordnung beschlossen. Die Systemdienstleistungsverordnung regelt Anforderungen zur besseren Netzintegration von Windenergieanlagen. Mit der nun beschlossenen Änderung soll die Systemdienstleistungsverordnung an den neuesten Stand der Netzanschlussregeln für das Mittelspannungsnetz angepasst werden. Gleichzeitig werden kleinere technische Erleichterungen bei den netztechnischen Anforderungen für Windenergieanlagen gewährt. Im Einzelnen geht es dabei um folgende Änderungen:
- Das geltende Berechnungsverfahren für Oberschwingungsströme wird dort durch Verweis auf ein vereinfachtes Berechnungsverfahren geändert.
- Bei der Bereitstellung von Blindleistung im Teilleistungsbereich zwischen 0 und 10 Prozent der installierten Nennleistung wird klargestellt, dass die Erzeugungsanlage in diesem Bereich nicht mehr Blindleistung als maximal 10 Prozent des Betrages der vereinbarten Anschlusswirkung PAV aufnehmen oder liefern darf. Für den Bereich der Hoch- und Höchstspannungsebene werden vergleichbare Änderungen in der Systemdienstleistungsverordnung vorgesehen.
- Mittels Verweis auf die Ergänzung der Mittelspannungsrichtlinie 2008 wird schließlich klargestellt, dass der Betreiber einer Erzeugungsanlage zur Bereitstellung von Blindleistung in Fällen von hoher Wirkleistung die Wirkleistung reduzieren darf.
Die Verordnung tritt am Tag nach ihrer Verkündung in Kraft.
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