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StartseiteStand: Dezember 2011
Spritsparen lohnt sich - für Geldbörse und Umwelt
Verbrauchertipps des Bundesumweltministeriums
Was tun gegen steigende Spritpreise? Gerade unter Vielfahrern gilt Spritsparen häufig immer noch als zwar gute, aber letztlich unpraktische Idee. Doch gerade wer privat oder beruflich auf sein Auto angewiesen ist, kann mit ein paar einfachen Verhaltensänderungen dem zum Teil hohen Spritverbrauch entgegenwirken und damit Kosten sparen - ohne auf Komfort und Mobilität verzichten zu müssen. Schon durch einen veränderten Fahrstil kann jeder Autofahrer viel Sprit und damit bares Geld sparen.
Hier die wichtigsten Spartipps des Bundesumweltministeriums:
- Niedertourig fahren. Das schadet keineswegs dem Motor und spart Sprit. Die meisten, besonders aber moderne Motoren lassen sich schon unter 2000 Umdrehungen hochschalten und bei Tempo 30 im dritten oder vierten, bei Tempo 50 bis 60 im vierten oder fünften Gang fahren.
- Vorausschauend fahren, überflüssige Brems- und Beschleunigungsvorgänge vermeiden. Das spart nicht nur Kraftstoff, sondern schont auch die Nerven.
- Bleifuß ade: Gehen Sie - vor allem im Außerortsverkehr - auch mal vom Gas. Der Verbrauch wächst mit zunehmendem Tempo überproportional. In manchen Fällen hat schon die Einhaltung der jeweils zulässigen Höchstgeschwindigkeit einen erheblichen Spritspareffekt. Die Vermeidung höherer Geschwindigkeiten als die Richtgeschwindigkeit auf Autobahnen zahlt sich ebenfalls aus. Zudem sinkt bei niedrigerem Tempo auch die Unfallgefahr.
- Bei Kurzstopps, auch bei längerem Ampelrot und im Stau, den Motor ausschalten.
- Eingekuppelt ausrollen und die Schubabschaltung nutzen.
- Pufferabstand zum Vordermann halten.
- Auf richtigen Reifendruck achten.
- Beim nächsten Reifenwechsel Leichtlaufreifen (Blauer Engel) aufziehen. Beim nächsten Ölwechsel Leichtlauföl wählen.
- Kurzstreckenfahrten vermeiden: Benutzen Sie für kurze Wege auch einmal das Fahrrad oder gehen Sie zu Fuß. Immerhin ein Drittel aller privaten Fahrten sind Fahrten mit einer Entfernung unter drei Kilometern.
Beim Fahren sparen kann man lernen
Wer sparsam und umweltbewusst fährt, der kann Ölpreiserhöhungen einfacher wegstecken. Wie das geht, kann man in Kursen lernen. Das Angebot für Trainings für ökologisches Fahren ist groß: Der Deutsche Verkehrssicherheitsrat (DVR), der ADAC, Automobilhersteller, Umwelt- und Verkehrsverbände bieten solche Kurse an. Die Trainingskurse machen sich nach spätestens 3 bis 4 Monaten bezahlt - dank einer Spritersparnis von bis zu 30 Prozent.
Was ein umweltbewusster Fahrstil bewirken kann, bewies eine Spritspar-Schulung, die das Bundesumweltministerium für die Fahrer seiner Fahrbereitschaft organisierte: Im Vergleich zur gewohnten Fahrweise senkten die BMU-Fahrer mit dem neuen Fahrstil ihren Spritverbrauch um durchschnittlich 24 Prozent, in einzelnen Fällen sogar um mehr als 30 Prozent. Außerdem nehmen die Fahrer der Fahrbereitschaft regelmäßig an Schulungen teil, bei denen sie auch ihr Wissen zum Spritsparenden Fahren noch einmal auffrischen können.
Die großen Potenziale des Spritsparens erkennen auch immer mehr Großunternehmen und lassen ihre Fahrer im Eco-Fahrstil schulen. Das spart nicht nur Geld, sondern macht sich auch im Nachhaltigkeitsbericht des Unternehmens gut.
Das Bundesumweltministerium setzt sich dafür ein, dass solche Spritspartrainings verstärkt angeboten und von den Autofahrerinnen und Autofahrern angenommen werden.
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