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Stand: Mai 2009


Kurzüberblick zu Forschung und Entwicklung im Bereich erneuerbarer Energien

Das Bundesumweltministerium (BMU) fördert anwendungsorientierte Forschungsprojekte zu Windenergie, Fotovoltaik, Niedertemperatur-Solarthermie, Solarthermischen Kraftwerken, Geothermie, Querschnittsfragen, Wasserkraft- und Meeresenergie sowie zur Optimierung der Energiesysteme im Hinblick auf die wachsenden Anteile erneuerbarer Energien.

Forschung und Entwicklung spielen eine zentrale Rolle für den Ausbau der erneuerbaren Energien in Deutschland und für das Erreichen der globalen Klimaschutzziele. Die Bundesregierung strebt an, die Anteile erneuerbarer Energien bis zum Jahr 2020 auf 18 % am gesamten Endenergieverbrauch, auf mindestens 30 % am gesamten Stromverbrauch, auf 14 % bei der Wärmebereitstellung und auf 12 % (energetisch) am gesamten Kraftstoffverbrauch zu erhöhen. Im Jahr 2008 hatten die erneuerbaren Energien bereits einen Anteil von rund 10 % am Endenergieverbrauch und von rund 15 % an der Stromerzeugung.

Die Bundesregierung hat mit dem Integrierten Energie- und Klimaschutzpaket (IEKP) die Rahmenbedingungen für erneuerbare Energien weiter verbessert. Das IEKP enthält unter anderem eine Novelle des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG), ein Wärme-EEG, Regelungen zur Nutzung der Kraft-Wärme-Kopplung (KWK), zur Energieeinsparung, zur Mobilität und zu Kraftstoffen.

Forschung und Entwicklung tragen dazu bei, dass sich erneuerbare Energien erfolgreich am Markt behaupten können, indem die Technologien konsequent weiterentwickelt werden und die Preise für Herstellung und Anwendung kontinuierlich gesenkt werden. Daher verfolgt das BMU mit seiner Forschungsförderung klare Ziele:

  • Den Ausbau erneuerbarer Energien weiter voranzutreiben,
  • die internationale Wettbewerbsfähigkeit deutscher Unternehmen und Forschungsinstitute im Bereich der erneuerbaren Energien zu stärken und
  • neue, zukunftsfähige Arbeitsplätze zu sichern und zu schaffen.

Durch Forschungsförderung schafft das BMU die Voraussetzungen dafür, dass

  • die Kosten für erneuerbare Energien kontinuierlich sinken,
  • die Energiesysteme insgesamt optimiert werden und
  • der Ausbau erneuerbarer Energien umwelt- und naturverträglich erfolgt.

Die vom BMU geförderten Projekte werden vom Projektträger Jülich (PTJ) betreut.

Neben dem BMU fördern folgende Bundesministerien Forschung und Entwicklung im Energiebereich: