Stand: 26.07.2005
Zusammenfassende Analyse zu Effektivität und ökonomischer Effizienz von Instrumenten zum Ausbau der Erneuerbaren Energien im Strombereich
Bezüglich des Erfolges bei der Förderung erneuerbarer Energieträger im Stromsektor bestehen deutliche Unterschiede zwischen den Mitgliedsstaaten der Europäischen Union. Dies betrifft sowohl den Zubau an installierter Kapazität als auch die länderspezifischen Förderkosten des Ausbaus. In dieser wissenschaftlichen Analyse erfolgt eine vergleichende Betrachtung der Effektivität und ökonomischen Effizienz der Förderpolitiken in den Ländern der EU mit besonderem Fokus auf die Windenergie. Es zeigt sich, dass die wirksamsten Systeme auch häufig die kostengünstigsten sind.
Das Ziel der Europäischen Union ist es, den Anteil erneuerbarer Energien im Elektrizitätssektor (EE-E) bis 2010 für die EU-25 auf 21% zu steigern. Dies ist das zentrale Element der Richtlinie 2001/77/EG, mit der die Mitgliedsstaaten der EU dazu aufgefordert werden, geeignete Instrumente einzusetzen, um die festgelegten nationalen Zielmarken für EE-E zu erreichen.
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