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StartseiteStand: Mai 2007
Externe Kosten der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien im Vergleich zur Stromerzeugung aus fossilen Energieträgern
Gutachten im Rahmen von Beratungsleistungen für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit
Externe Effekte sind unmittelbare Auswirkungen der ökonomischen Aktivitäten eines Wirtschafssubjektes (Unternehmen, private und öffentliche Haushalte) auf die Produktions- oder Konsummöglichkeiten anderer Wirtschaftssubjekte, ohne dass eine adäquate Kompensation erfolgt. Je nach Wirkungsrichtung lassen sich positive externe Effekte (externe Nutzen) und negative externe Effekte (externe Kosten) unterscheiden. Diese Definition geht historisch auf die wohlfahrtstheoretischen Überlegungen von Pigou (1912) zurück.
Trotz erheblicher Forschungsanstrengungen in den letzten 15 Jahren ist die Quantifizierung externer Kosten noch mit Unsicherheiten verbunden. Im Rahmen von Beratungsleistungen für das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit haben das DLR (Stuttgart) und das FhG-ISI (Karlsruhe) in einem Mitte 2006 vorgelegte Gutachten den aktuellen Stand des Wissens zu den externen Kosten der Stromerzeugung zusammengefasst und Handlungsempfehlungen zur Verwendung der vorliegenden Daten im energiepolitischen Kontext erarbeitet. Im Mai 2007 wurde das Gutachten um Zahlenangaben für das Jahr 2006 ergänzt.
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