Stand: Juni 2008
Gutachten für das BMU belegt Strompreis senkende Effekte des EEG
Aufgrund der speziellen Preisbildungsmechanismen auf dem deutschen Strommarkt haben erneuerbare Energien in der Vergangenheit einen deutlich dämpfenden Einfluss auf die Börsenstrompreise ausgeübt. Nach einer wissenschaftlichen Untersuchung von Fraunhofer/ISI für das BMU senkte dieser sog. "Merit-Order-Effekt" in den letzten drei Jahren die Kosten der Strombeschaffung über den Spotmarkt um 2,5 Euro/MWh (2004), 4,3 Euro/MWh (2005) bzw. 7,8 Euro/MWh (2006). Hochgerechnet auf den gesamten deutschen Strombedarf entspräche dies 2006 - rechnerisch - einem Volumen von rd. 5 Mrd. Euro.
Die o.g. Studie hat in der Diskussion um die Nutzenwirkungen des EEG deutliche Akzente gesetzt und wurde z. T. kontrovers aufgenommen. In einem eigenen, englischsprachigen Working Paper zum Merit-Order Effekt haben Fraunhofer/ISI Ende 2007 daher neben den Ergebnissen ihrer Analyse auch wesentliche Kritikpunkte hieran dargestellt und kommentiert.
Gutachten:
Analyse des Preiseffektes der Stromerzeugung aus erneuerbaren Energien auf die Börsenpreise im deutschen Stromhandel
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Weitere Informationen:
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Working Paper 7/2007 von Fraunhofer/ISI: The Merit-order effect: A detailed analysis of the price effect of renewable electricity generation on spot market prices in
Germany.




