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Stand: Mai 2007



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Klimaschutz mit Biomasse-Anlagen

Biomasse-Kraftwerke - sowohl auf Basis fester Biomasse als auch Biogas-Anlagen - tragen unter bestimmten Voraussetzungen erheblich zum Klimaschutz bei. Eine Analyse des ifeu - Institut für Energie- und Umweltforschung Heidelberg aus Basis von Lebenszyklus-Analysen kommt zu dem Schluss, dass selbst bei Biomasse-Kraftwerken ohne Wärmenutzung der Beitrag zur Treibhausgas-Minderung hoch ist. Eine zusätzliche Wärmenutzung verbessert die Bilanz z. T. deutlich, ist aber keine notwendige Voraussetzung für eine positive Beurteilung einer Biomasse-Anlage.

Die Analyse, die im Auftrag des BMU im Projekt "Energiebalance - Optimale Systemlösungen für erneuerbare Energien und Energieeffizienz" in Zusammenarbeit mit dem Projekt "Optimierungen für einen nachhaltigen Ausbau der Biogaserzeugung und -nutzung in Deutschland" entstanden ist, leitet aus den Ökobilanzen Empfehlungen für die Fortentwicklung des Erneuerbare-Energien-Gesetzes ab. Dazu analysiert das Papier die Treibhauswirksamkeit verschiedener Prozessstufen von Biomasse-Anlagen (z. B. Gärrestlagerung und Gasaufbereitung bei Biogas-Anlagen) und empfiehlt neben der Erhöhung eines KWK-Bonus – auch für Altanlagen - u. a. eine klare Ausgrenzung missbräuchlicher Wärmenutzung, Mindestanforderungen an Biogasanlagen mit Gasnetzeinspeisung, die Aufnahme von Mikro-Biogasnetzen in das EEG und eine verbesserte Förderung von Nahwärme-Infrastrukturen außerhalb des EEG.


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