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Stand: Dezember 2007



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Forschungsbericht: Zukünftiger Ausbau erneuerbarer Energieträger unter besonderer Berücksichtigung der Bundesländer

Bundesländer haben vielfältige Möglichkeiten zur Förderung erneuerbarer Energien

Die Bundesländer können einen wichtigen Beitrag zum Ausbau des Regenerativsektors leisten. Zu diesem Schluss kommt die nunmehr fertig gestellte Studie "Zukünftiger Ausbau Erneuerbarer Energien unter besonderer Berücksichtigung der Bundesländer" der Forschungsstelle für Umweltfragen (ffu) der Freien Universität Berlin. In dem vom Bundesumweltministerium geförderten Forschungsvorhaben wurden die Nutzungsbedingungen, den Stand und das Potential des Ausbaus der Erneuerbaren Energien in den einzelnen Bundesländern untersucht. Ferner wurden bestehende Instrumente und Zielstellungen der Bundesländer beschrieben und daraus Handlungsempfehlungen für die Bundesländer abgeleitet.

So sollten sich die Bundesländer insbesondere den Vernetzungsaktivitäten widmen. Dies sei wirkungsvoller als die Nutzung von Breitenförderungsprogrammen, die bereits vom Bund zu großen Teilen abgedeckt werden. Darüber hinaus können Leuchtturmprojekte wie etwa die Solarsiedlungen in Nordrhein-Westfalen oder die erste Offshore-Windenergieanlage Deutschlands in Rostock mit ihrer Ausstrahlung eine Anschubfunktion übernehmen. Eine Schlüsselrolle ist außerdem die Information, Motivation und Beratung von Bürgern, Unternehmen und Investoren. Hier sind die Bundesländer aufgrund ihrer größeren Nähe zum Bürger bzw. den relevanten Akteuren und der besseren Kenntnis örtlicher Besonderheiten prädestiniert.

Für ein günstiges Investitionsklima sorgen im Übrigen konkrete Zielvorgaben für Erneuerbare Energien sowie eine öffentliche politische Unterstützung.


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