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Eine redaktionelle Bearbeitung und Kürzung der Beiträge behalten wir uns vor. Beleidigende und beschimpfende Äußerungen werden selbstverständlich nicht veröffentlicht. Denn wir sind mit allen interessierten und engagierten Bürgerinnen und Bürgern an einer ernsthaften Auseinandersetzung interessiert.
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Die 5 aktuellsten Beiträge
Betreff: Energieeffizienz in Handel und Gastronomie
Große Mengen an Energie lassen sich in Handel und Gastronomie ohne zusätzliche Kosten einsparen:
Völlig unakzeptabel ist es, dass innerstädtische Geschäfte selbst bei Minustemperaturen ihre Türen geöffnet haben und dadurch große Mengen Energie völlig sinnlos verschwenden. Völlig kostenlos könnte hier Energie eingespart werden durch geschlossene Türen, z.B. Drehtüren.
Ebenfalls kostenlos erreichbar wäre die Einsparung von Energie durch den Verzicht auf durch Wärmestrahler in der kalten Jahreszeit beheizte Außensitzbereiche in der Gastronomie.
Politische Anreize könnten vielleicht dazu beitragen, Handel und Gastronomie von den sich bietenden Einsparungsmöglichkeiten durch deutlich geringere Energiekosten überzeugen.
Im übrigen freue ich mich über die zunehmende Tendenz des Lebensmitteleinzelhandels, verschließbare Kühlregale und Gefriertruhen einzusetzen.
von: Annemarie Schiemann
Eingang: 04.02.2012 - 21:16:26
Betreff: Idee für ein „beheiztes" Zwischenlager für Ökostrom
Prinzip:
Mit überschüssigem Ökostrom wird im Erdtank gelagertes Thermoöl erhitzt. Im Bedarfsfall wird die gespeicherte Energie über Wärmetauscher-Verdampfer-Turbine in Strom umgewandelt.
Vorteile:
1. Die Vorteile des hohen Siedepunktes von Thermoöl und des niedrigen Siedepunktes moderne Wärmetauscherflüssigkeiten werden verknüpft.
Durch dieses Prinzip entstehen, bei ausreichender Dimensionierung der Anlage, hohe Reserven für die Aufnahme überschüssiger Energie und für die Abgabe von Energie über Wärmetauscher.
2. Geringer Eingriff in die Landschaft, damit geringes Risiko von Bürgerprotesten.
3. Standortwahl ist flexibel.
4. Durch Intelligente Standortwahl kann die Anlage so positioniert werden, dass sie für Windstrom aus der Nordsee gerade noch wirtschaftlich sinnvoll erreichbar ist, aber nah genug an Industriezentren im Süden und Westen liegt um den erzeugten Strom sinnvoll dort hin zu transportieren wo er gebraucht wird.
5. Der gesamtwirtschaftliche Wirkungsgrad wird kaum geringer sein als bei Pumpspeicherkraftwerken die an topographische Voraussetzungen gebunden sind und bei betroffenen Bürgern oft auf Ablehnung stoßen, das verzögert und treibt die Kosten.
Eingang: 04.02.2012 - 15:09:13
Betreff: Energiewende
Die vom Bundesumweltminister so nicht gewollte exzessive Steigerung des Solarzubaus wird sich nur durch eine drastische Absenkung der Einspeisetarife beschränken. Schon jetzt betragen die von den Verbrauchern über die Stromumlage langfristig zu tragenden Kosten über 100 Mrd.€. Und das bei dem bekanntermaßen niedrigen Beitrag der Fotovoltaik an der gesamten Stromversorgung. Den bei dieser Lage vom Umweltministerium geplanten weiteren Ausbau bis 2020 auf 52000 Megawatt Solarleistung (statt 33000 Megawatt gemäß Energiekonzept der Bundesregierung aus d.J. 2010) halte ich energiepolitisch für verfehlt und volkswirtschaftlich für unverantwortlich. Mit freundlichen Grüßen G.U. Jaehnike
von: Götz Uwe Jaehnike
Eingang: 02.02.2012 - 21:03:00
Betreff: PEFC - Das Siegel für nachhaltige Waldbewirtschaftung wird vom Bundesumweltministerium ignoriert
PEFC ist weltweit das bedeutendste Zertifizierungssystem für nachhaltige Waldbewirtschaftung.
In Deutschland sind knapp 70 % der Waldfläche PEFC-zertifiziert.
Dennoch findet man auf den Seiten des Bundesumweltministeriums keinen Hinweis auf dieses von den Staatsforsten und Waldbesitzern anerkannte Siegel. Hingewiesen wird lediglich auf das FSC-Siegel, welches auch vom Ministerium beworben wird.
Der FSC-Zertifizierung unterliegen ca. 7 % der deutschen Waldfläche. Der FSC wird von den Umweltverbänden, allen voran dem WWF, bevorzugt. Bei genauer Betrachtung der Standards von PEFC und FSC wird man feststellen, dass beide Systeme hohe und fachlich fundierte Anforderungen an die Waldbewirtschaftung stellen und zudem garantieren, dass zertifizierte Holzprodukte nicht aus Waldraubbau, illegalen Holzeinschlag oder Wäldern mit hoher Schutzkategorie stammen.
Die einseitige Befürwortung von FSC durch die Umweltverbände ist einleuchtend, da die Vorgaben des FSC deren Einflussnahme gewährleistet, während das System des PEFC auf Selbstverpflichtung der Waldbesitzer beruht.
Die einseitige Betrachtung ist dem Ministerium für Umwelt nicht angemessen.
Ich möchte das Bundesumweltministerium deshalb auffordern, über PEFC als Siegel für nachhaltige Waldbewirtschaftung und Holzprodukte zu informieren.
von: Wolfgang Schwimmer
Eingang: 01.02.2012 - 11:50:55
Betreff: Rückwirkende Förderung Nachrüstung Dieselfahrzeuge 2011
Ungerecht - dieses Wort triffte es am besten. Stuttgart - Grüne Plakette Pflicht ab 01.01.2012.
Wer sich nun aber rechtzeitig und vorsorgend bereits 2011 darum gekümmert hat, sein Auto mit dem Einbau des Rußfilters nachzurüsten, wird bestraft. Vorausblick lohnt sich nicht und Politiker schauen nicht auf Gerechtigkeit - das ist das Fazit, das ich daraus ziehe. Aber vielleicht geschieht noch ein Wunder und einer rückwirkenden Förderung wird zugestimmt? Wer weiß - die Hoffnung stirbt zuletzt.
von: Susanne Mayr
Eingang: 30.01.2012 - 12:37:05
