Kurzinfo Solarenergie
Die Sonnenergie lässt sich vielfältig nutzen. Photovoltaikanlagen wandeln Sonnenlicht direkt in elektrischen Strom um. Solarthermische Anlagen eignen sich zur Erwärmung von Trinkwasser und zur Aufbereitung von heißem Wasser für die Heizungsanlage. Mit Solarthermieanlagen lassen sich auch Kälte und Prozesswärme erzeugen. Großes Potenzial liegt in der Speicherung von Solarwärme im Sommer für den Winter und der Verteilung von heißem Wasser über Nahwärmenetze.
Aktuelle Zahlen zum Beitrag der Solarenergie zur Strom- und Wärmeerzeugung in Deutschland:
BMU-Broschüre "Erneuerbare Energien in Zahlen"
Solarwärmeanlagen (Solarkollektoren)
Kleine Solaranlagen sind heute bereits ein Standard im Programm der Heizungsindustrie und des Fachhandwerks. Mit einer Solaranlage zur Trinkwassererwärmung oder Heizungsunterstützung machen Sie sich unabhängiger von Energiepreissteigerungen.
Am 1. Januar 2009 ist das
Erneuerbare-Energien-Wärmegesetz in Kraft getreten. Für Neubauten wird damit eine Nutzungspflicht für erneuerbare Energien in der Wärmeversorgung eingeführt. Genutzt werden
kann auch Solarenergie, z.B. mittels eigener Solarkollektoren oder durch den Bezug von Fernwärme in Kombination mit einer zentralen großen Solarwärmeanlage.
Solarwärmeanlagen, sowohl kleine als auch große, werden durch das
Marktanreizprogramm gefördert.
Photovoltaikanlagen
Photovoltaikanlagen werden durch die Bundesregierung mit dem
Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) gefördert. Das EEG bietet durch feste Vergütungssätze und einen 20jährigen
Vergütungszeitraum hohe Planungs- und Investitionssicherheit. Die Vergütungssätze sind differenziert nach kleinen und großen Anlagen, sowie nach Dachanlagen und Freiflächenanlagen. Es besteht ein Anspruch auf Einspeisevergütung für den erzeugten Strom
gegenüber dem jeweiligen Netzbetreiber (Energieversorgungsunternehmen).
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Solarzelle (Foto: Brand X Pictures)




