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Stand: April 2009



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Studie
 


 


 

Hindernis Atomkraft

Die Auswirkungen einer Laufzeitverlängerung der Atomkraftwerke auf erneuerbare Energien

Aus Klimaschutzgründen und zur Versorgungssicherheit bei knapper und teurer werdenden fossilen Rohstoffen stellt der Ausbau erneuerbarer Energien eine zentrale Aufgabe für die Zukunft unserer Gesellschaft dar. Denn Klimawandel und Konflikte um knappe Ressourcen bedrohen auf vielfältige Weise die Stabilität moderner Gesellschaften und die Entwicklungschancen eines großen Teils der Menschheit.

Die Bundesregierung hat sich dafür entschieden, auf dem Weg in ein nachhaltiges Energiesystem die Nutzung erneuerbarer Energien als ein zentrales Strategieelement voranzubringen. Daher ist von Interesse, wovon der Ausbau erneuerbarer Energien beeinflusst wird und welche Wechselwirkungen zwischen diesen Einflüssen bestehen. Wie kann die Dynamik der erneuerbaren Energien aufrechterhalten werden und was sind die dafür bestimmenden Aspekte? In dem Projekt "Treibende Kräfte und potenzielle Barrieren für den Ausbau erneuerbarer Energien aus integrativer Sichtweise" (Kurztitel Treibende Kräfte) untersucht das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt, Energie im Auftrag des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit, wie sich unterschiedliche Faktoren auf den Ausbau der erneuerbaren Energien auswirken. Die vorliegende Kurzstudie ist Teilergebnis der laufenden Projektarbeit.

In dieser Kurzstudie wird speziell betrachtet, welche Wirkung eine etwaige Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke auf die Umgestaltung des Energiesystems und den Ausbau der erneuerbaren Energien hätte.


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