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Stand: August 2009


Studie:
Abschätzung der Ausbaupotenziale der Windenergie an Infrastrukturachsen und Entwicklung von Kriterien der Zulässigkeit


Band I: Langfassung

Stand: 31.03.2009


Band II: Umweltpsychologische Untersuchung von Windkraftanlagen entlang von Autobahnen und Bundesstraßen: Akzeptanzanalyse bei Autofahrern

Stand: 31.03.2009


Band III: Kurzfassung

Stand: 24.03.2009


Hintergrund:
Studie zur Abschätzung der Ausbaupotenziale der Windenergie an Infrastrukturachsen zeigt Potenziale für den weiteren verträglichen Ausbau der Windenergie auf

Um die ambitionierten Klimaschutzziele der Bundesregierung sowie der Europäischen Union im Bereich der Erneuerbaren Energien zu erreichen, muss insbesondere auch die Windenergie weiter stetig ausgebaut werden. Hierfür bedarf es geeigneter Flächen. Die verstärkte Errichtung von Windenergieanlagen im Bereich von Infrastrukturtrassen (Bundesautobahnen, Schienenstrecken, Freileitungen) stellt dabei eine mögliche Handlungsoption dar.

Mit der Frage der Ausbaupotenziale der Windenergie an Infrastrukturachsen hat sich im Auftrag des Bundesumweltministeriums ein Konsortium im Projekte „Abschätzung der Ausbaupotenziale der Windenergie an Infrastrukturachsen und Entwicklung von Kriterien für die Zulässigkeit“ beschäftigt. Mit dem Vorhaben sollten unter anderem bestehende Restriktionen (z.B. Abstandsregelungen) kritisch hinterfragt und Vorschläge zum Ausbau der Windenergie aufgezeigt werden.

Das Vorhaben kommt zu dem Ergebnis, dass weitere Windenergieanlagen an bestehenden Infrastrukturtrassen errichtet werden können. Die Belastung der Umwelt durch weitere Windenergieanlagen in der Nachbarschaft zu großen Verkehrs- und Energiefreileitungstrassen ist in der Regel geringer als an bisher nicht oder wenig belasteten Standorten. Dies unterstreicht auch die integrierte Akzeptanzstudie des Vorhabens.

Bei sehr konservativer Abschätzung kommt das Vorhaben zu dem Ergebnis, dass mehr als 5.000 MW an Windenergieleistung zusätzlich realisierbar sind. Ende 2008 waren in Deutschland Anlagen mit einer Leistung von rd. 24.000 MW installiert.


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