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StartseiteStand: Dezember 2009
Einfluss der Förderung erneuerbarer Energien auf den Haushaltsstrompreis im Jahr 2009 und Ausblick auf das Jahr 2010
Zum Jahreswechsel 2009/2010 werden voraussichtlich etwa 100 Stromlieferanten in Deutschland ihre Preise für Haushaltsstrom erhöhen. Hierzu gehören neben den großen Konzernen Vattenfall, EnBW und EWE auch viele kleinere Stadtwerke sowie Ökostrom-Anbieter. Als Grund werden in aller Regel die gestiegenen Kosten der Förderung erneuerbarer Energien über das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) genannt. Dies führt bei betroffenen Stromkundinnen und Stromkunden teilweise zu kritischen Anfragen an die EEG-Förderung.
Gleichzeitig stellt sich häufig die Frage, ob die aktuellen Preiserhöhungen berechtigt und die Begründungsmuster der Stromlieferanten zutreffend sind. Denn den o. g. Unternehmen, die ihre Preise erhöhen wollen, stehen bislang noch etwa 1.000 andere Stromlieferanten in Deutschland gegenüber, die ihre Preise zum Jahreswechsel konstant halten oder sogar senken werden.
Der folgende Text geht auf diese Fragen ein. Als Hintergrund wird zunächst in aller Kürze die Funktionsweise des EEG dargestellt und gezeigt, welchen Anteil die hieraus resultierenden Kosten bislang am Haushaltsstrompreis hatten. Dies schließt auch einen Überblick über dessen wesentliche Bestandteile ein. Anschließend wird die voraussichtliche Kosten- und Preisentwicklung im kommenden Jahr 2010 genauer analysiert.
Dabei wird deutlich: Die erneuerbaren Energien sind keinesfalls in dem Umfang, wie aktuell wieder einmal behauptet wird, Treiber der seit Jahren steigenden Strompreise.
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