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Stand: August 2010



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Beschaffungsmehrkosten für Stromlieferanten durch das EEG im Jahr 2009 (EEG-Differenzkosten)

Gutachten im Auftrag des BMU

Das Kurzgutachten, das an eine ähnliche Untersuchung des Vorjahres anknüpft, enthält eine Abschätzung der im Jahr 2009 durch das EEG entstandenen Beschaffungsmehrkosten der Stromlieferanten (Differenzkosten). Diese beruhte zunächst auf der im März 2010 veröffentlichten, vorläufige Bilanz der Arbeitsgruppe Erneuerbare Energien-Statistik (AGEE-Stat) für den Ausbau der erneuerbaren Energien im Jahr 2009. Nachdem der BDEW Ende Juli 2010 die geprüfte EEG-Jahresabrechnung für 2009 vorgelegt hatte, wurde eine erste Fassung des Kurzgutachtens jetzt aktualisiert.

Demnach betrugen die EEG-Differenzkosten 2009 rund 5,3 Mrd. Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Steigerung von etwa 15 %. Grund hierfür sind insbesondere unerwartet deutliche Zuwächse bei der höher vergüteten Stromerzeugung aus Biomasse und Fotovoltaik. Ein deutlicher Anstieg der durch EEG-Strom vermiedenen Strombeschaffungskosten (2009: rd. 6,9 ct/kWh nach 5,7 ct/kWh in 2008) sorgte dabei dafür, dass die Differenzkosten nicht noch stärker zulegten.

Für nicht privilegierte Stromabnehmer resultierte hieraus für 2009 rein rechnerisch eine durchschnittliche EEG-Umlage von etwa 1,3 ct/kWh, von der im Einzelfall, je nach Stromlieferant, jedoch auch Abweichungen möglich sind.

2010 und insbesondere 2011 werden sich die Differenzkosten deutlich erhöhen, maßgeblich bedingt durch den starken Ausbau der PV-Stromerzeugung, gesunkene Strombeschaffungskosten sowie die Umstellung des Umlageverfahrens.


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