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Stand: 20.05.2010



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Veröffentlichung Abschlussbericht des Forschungsvorhabens "Akzeptanz und Umweltverträglichkeit der Hinderniskennzeichnung von Windenergieanlagen"

Projekt der Martin-Luther-Universität Wittenberg

Zur effizienteren Nutzung der Windenergie erfolgt zunehmend die Errichtung von Windenergieanlagen an Land mit einer Gesamthöhe von mehr als 100 Metern. Dies bedeutet, dass aus Gründen der Luftsicherheit auch der Anteil von Anlagen, die der Kennzeichnungspflicht nach der "Allgemeinen Verwaltungsvorschrift zur Kennzeichnung von Luftfahrthindernissen" unterliegen, ansteigt. Entsprechend dieser Kennzeichnungspflicht werden in Deutschland Windenergieanlagen nachts durch rotes Feuer gekennzeichnet, für die Tageskennzeichnung kann dagegen auch weißes Feuer bzw. farbige Markierungen der Rotorblätter Anwendung finden.

Aufgrund vermehrter Beschwerden der Anwohner an Windparks wurde durch das Bundesumweltministerium eine Untersuchung zu möglichen Stresswirkungen durch die Kennzeichnung initiiert. Das Institut für Psychologie der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg führte eine Studie zur Akzeptanz der Hinderniskennzeichnung von Windenergieanlagen durch. Diese Studie wurde neben dem BMU auch durch das Landesamt für Landwirtschaft, Umwelt und ländliche Räume Schleswig-Holstein gefördert.

Unter Anwendung der Methoden der Umwelt- und Stresspsychologie wurden Anwohner an Windparks zur Akzeptanz Erneuerbarer Energien sowie zu Stresswirkungen durch Windenergieanlagen befragt. Im Ergebnis der Untersuchungen wurden Maßnahmen empfohlen, die zur Verbesserung der Akzeptanz und zur Verringerung der Belastung von Anwohnern beitragen sollen.


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