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Stand: Mär. 2013

Bruttobeschäftigung durch erneuerbare Energien in Deutschland im Jahr 2012 - eine erste Abschätzung


Die Beschäftigung, die der Branche der erneuerbaren Energien in Deutschland zugerechnet werden kann, ist im Jahre 2012 zum ersten Mal rückläufig. Für 2012 beträgt die Beschäftigung 377.800. Gegenüber dem Vorjahr (rund 381.600 Arbeitsplätze) ist dies ein Rückgang von rund einem Prozent.

Diese Entwicklung ist auf den deutlichen Rückgang der Modul- und Zellproduktion in der PV-Industrie zurückzuführen. Massive Produktionsüberkapazitäten führten zu einem deutlichen Preisverfall für PV-Anlagen. Dadurch sanken in Deutschland die Investitionen in PV-Anlagen von 19,5 Mrd. € (2010) über 15 Mrd. € (2011) auf 11,2 Mrd. € (2012), obwohl in allen drei Jahren das gleiche Volumen (rund 7,5 GW) zugebaut wurde.

Eine gegenteilige Entwicklung ist in der Windbranche zu beobachten. Zusätzlich zum Startschuss des Offshore-Ausbaus in Deutschland ist ein weltweiter Boom der on- und offshore Windbranche zu erkennen (Anstieg der Neuinstallationen von 10 %). Folglich stiegen auch der Umsatz und die Beschäftigung in der deutschen Windbranche. Dieser Anstieg, sowie der Anstieg in der Wärmeerzeugung konnten den Rückgang der PV-Industrie bisher weitgehend kompensieren.