Das Erneuerbare-Energien-Gesetz

Der Ausbau der erneuerbaren Energien ist eine zentrale Säule der Energiewende. In diesem Zusammenhang wurde ein erfolgreiches Instrument zur Förderung des Stroms aus erneuerbaren Energien konzipiert: das Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG), welches erstmals im Jahr 2000 in Kraft getreten ist und seither stetig weiterentwickelt wurde (EEG 2004, EEG 2009, EEG 2012, PV-Novelle, EEG 2014, EEG 2017).

Mann lehnt auf Solarpanelen, Windräder im Hintergrund, Quelle: Pedro Castellano/Getty Images
© Pedro Castellano/Getty Images

EEG-Umlage

Jeweils spätestens zum 15. Oktober eines Jahres legen die Übertragungsnetzbetreiber die Höhe der EEG-Umlage auf Basis wissenschaftlicher Gutachten für das Folgejahr festDie EEG-Umlage 2017 beträgt 6,88 Cent/kWh und steigt damit gegenüber dem Vorjahr um etwa einen halben Cent. Für den Stromkunden relevant ist jedoch nicht die EEG-Umlage alleine, sondern die Summe aus Börsenstrompreis und EEG-Umlage. Diese Summe sinkt ein viertes Jahr in Folge: Im Jahr 2013 erreichte sie mit 10,55 ct/kWh ihren Höchststand. Sie ist seitdem jedes Jahr gesunken und wird im Jahr 2017 bei 9,56 ct/kWh, also voraussichtlich um etwa 1 ct/kWh niedriger liegen (siehe Grafik). Damit gleicht der gefallene Börsenstrompreis die gestiegene EEG-Umlage aus. Die Kostendynamik der früheren Jahre konnte somit in dieser Legislaturperiode durchbrochen werden.

Weitere Fakten und Hintergründe zur EEG-Umlage 2017 finden Sie in diesem Info-Blatt (PDF: 172 KB)

Ausführliche Informationen zur EEG-Umlage und zu Daten und Fakten rund um das EEG finden sie hier.