Pressemitteilung
09.12.2020

Altmaier: „Deutschland baut seine Vorreiterrolle im Bereich Windenergie auf See weiter aus“

Das Gesetz zur Änderung des Windenergie-auf-See-Gesetzes und anderer Vorschriften wird heute veröffentlicht und tritt morgen in Kraft. Die Novelle erhöht das Ausbauziel für Offshore-Windenergie von 15 auf 20 Gigawatt Leistung bis 2030. Im Jahr 2040 soll dann eine installierte Leistung von 40 Gigawatt erreicht werden.

Offshorepark zu Netzanbindung für Windenergieanlagen auf See; Quelle: iStock.com/Dieter Beselt
© Quelle: iStock.com/Dieter Beselt

Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier: „Mit ambitionierten Ausbauzielen bis zum Jahr 2040 baut Deutschland seine Vorreiterrolle im Bereich Windenergie auf See weiter aus. Aufgrund der schnellen Technologieentwicklung, an der deutsche Unternehmen maßgeblich beteiligt sind, liefert Windenergie auf See immer preiswerteren grünen Strom und stellt einen wichtigen Pfeiler der deutschen und europäischen Energiewende dar.“

Die Novelle des Windenergie-auf-See-Gesetzes beschleunigt die Errichtung der Windenergieanlagen und verzahnt sie besser mit dem Netzausbau. Ferner wird das gerichtliche Verfahren beschleunigt, indem die erstinstanzliche Zuständigkeit des Bundesverwaltungsgerichts ausgeweitet wird.

Mit dem Gesetz wird zudem der Beschluss des Bundesverfassungsgerichts vom 20. Juni 2020 umgesetzt und eine Ausgleichsregelung geschaffen, die eine Erstattung von Kosten für Flächenvoruntersuchungen ermöglicht.